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Dinkelspelzen-Heizwerk

 

Die schönen, großen Fachwerk-Gebäude des Iburgshofes benötigen ebenso wie  die umliegenden Kotten und Nachbarhöfe viel Heizenergie. Anlass genug,  sich Gedanken über Alternativen zur Verfeuerung fossiler Brennstoffe zu  machen.

 

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Bei der Entspelzung und Reinigung von Rohdinkel fallen große Mengen Dinkelspelzen (Schalen) an. Diese sind unverdaulich, besitzen aber einen hohen Heizwert und eignen sich als Einstreumaterial. Leider sind sie unglaublich leicht und voluminös, weswegen sich offenbar noch niemand damit befasst hatte, welche technischen Schwierigkeiten bei der  Verbrennung zu meistern sind. Daher ist das Dinkelspelzen-Heizwerk des Iburgshofes eine echte Innovation in Deutschland und vermutlich auch  Europa, denn die Spelzen werden ohne energieaufwändige Pelletierung, so wie sie aus der Entspelzungsanlage kommen, verbrannt.

Das Dinkelspelzen-Heizwerk versorgt seit Weihnachten 2007 6 Haushalte, die früher zusammen 28.000 Liter Heizöl verbraucht haben, mit Wärme und Warmwasser ausschließlich aus Dinkelspelzen. Transportiert wird die Wärme über ein Nahwärme-Netz, das unter den Ackerflächen verläuft.

© 2018   Gesa Jost